Domino and Notes Collaboration

Domino ist bekannt als eine der wichtigsten Plattformen für kritische Geschäftsanwendungen – gleichzeitig ist es eine extrem leistungsfähige und kreative Entwicklerplattform. Domino kann enorm viel und wurde Ende 2018 nochmals wesentlich verbessert. Die einhellige Rückmeldung vieler treeConsult-Kunden, für die wir auf Domino-Basis geschäftskritische Anwendungen entwickelt haben, unterstreicht deutlich den universellen und hohen Standard von Domino.

Basiswerkzeug und kreative Plattform

Viele Unternehmen setzen die Plattform-, Datenbank- und Anwendungsentwicklungswerkzeuge von Domino zur Automatisierung wichtiger Prozesse ein. Dies erfolgt auch und gerade in kritischen Geschäftsfeldern. Insbesondere lassen sich Lösungen mit eingebetteten Workflows entwickeln – exakt so, wie es von den Fachabteilungen gefordert ist. Aufgrund der großen Flexibilität und Effektivität ist Domino für künftige Anforderungen gerüstet. In der neuesten Version gelingt die Integration mit den am häufigsten verwendeten Anwendungen, Diensten und Umgebungen wesentlich einfacher. Das System ist so offen wie nie.

Java und Domino

Zukunftssichere Domino-Anwendungen lassen sich jetzt auch mit JavaScript erstellen. Damit kommen Millionen von Entwicklern mit tausenden Open-Source-Bibliotheken und der riesigen Domino-Community zusammen. Domino lebt unter anderem von dieser extrem motivierten Community. Daraus erwachsen ganz neue Möglichkeiten mit Domino als umfassender Webplattform. Bestehende Anwendungen lassen sich verbessern und neue Anwendungen schaffen. Domino-Entwickler können über das IBM Domino App Dev Pack Vorabzugriff auf die JavaScript- und Node.js-Welt anfordern. Als Add-on für Domino V10 erhalten sowohl JavaScript- als auch Domino-Entwickler die Möglichkeit, Anwendungen zu erweitern und zu integrieren sowie mühelos neue Anwendungen zu erstellen. So entstehen maßgeschneiderte Geschäftsprozesse bei bemerkenswert niedrigen Gesamtbetriebskosten.

Bestehende Anwendungen können mit allen verfügbaren REST-APIs erweitert werden, sie werden beliebig integriert oder neue Anwendungen werden mit Domino-Daten auf einem vollständigen Web-Stack erstellt. Aus der Domino-Scriptsprache LotusScript gibt es nun Zugriff auf jede REST-API. Weiterhin gibt es die Möglichkeit, Daten zu bearbeiten, die als JSON -Dokumente in Domino mit dem neuen JSON-Parserobjekt in LotusScript eingestellt oder herausgelesen werden können.

Technik bringt Kosten herunter

Die Gesamtbetriebskosten für laufende Geschäftsanwendungen gehen deutlich zurück. Geringer administrativer Overhead und einfache Integration in Unternehmenssysteme wie etwa Microsoft bewirken geringere Total Cost of Ownership. Generell ist Domino mit dem jüngsten Release preislich nochmals erheblich marktfähiger geworden und damit kommerziell kaum einholbar.

Wesentlich und neu

Applikationen können nun noch schneller gemacht werden. Über die sichere und skalierbare Enterprise grade platform lassen sich Workflow und zusammenarbeitszentrierte Businessprozesse schaffen. Dies erfolgt durch die Benützung der weltweit ersten NoSQL Dokumentendatenbank.

Als besondere Features zeigen sich: Automatische Reparatur von Datenbank-Clustern und höhere Indexresilienz, woraus sich eine wesentliche Erweiterung der Datenbank- und Ordnerbegrenzungen ergibt. Administratoren haben verbesserte Möglichkeiten, Trends erkennen können. Sie sehen frühzeitig, ob ein Upgrade auf eine neue Hardware ansteht oder welche Anwendung zu optimieren ist. Dazu kommen Verbesserungen der SAML Federated-Identity-Provider-Konfiguration, einfachere SSO-Integration, mit Unterstützung von ADFS 4.0, sowie Verbesserungen am ID/Vault Management von Domino.

Die Benutzerfreundlichkeit für E-Mail- und Kalender-Funktionen wurde erheblich verbessert, u. a. gibt es flexiblere Kalendereinstellungen für Einzelpersonen und Teams, neue Funktionen zum Senden und Benachrichtigungen von E-Mails, Touchscreen-Unterstützung für Microsoft Windows Tablets und die Kalenderinteroperabilität mit Microsoft Outlook und IBM Notes 10.0.

CentOS, Docker, DAC …

Drei neuen Optionen verbessern nun die Domino-Landschaft: CentOS, Docker und IBM Cloud. Damit lassen sich Kosten minimieren und die Komplexität im Rechenzentrum effektiv vermindern.

Domino V10 unterstützt jetzt CentOS, dies senkt die Kosten im Vergleich zu Windows. CentOS kann auch zur Erstellung von Docker-Domino-Containern verwendet werden, also können Domino-Lösung on premises, im Hybridbetrieb und in der Cloud eingesetzt werden. CentOS kann verwendet werden, um Docker-Domino-Container so einfach wie mit Red Hat Linux (oder Windows) zu erstellen.

Domino Apps on Cloud (DAC) setzt auf die IBM Cloud auf und kombiniert die Vorteile einer Public Cloud mit einer dedizierten, gehosteten Private-Cloud-Lösung. Da IBM die Domino-Umgebung wartet, unterstützt und überwacht, kann DAC die Total-Cost-of-Ownership (TCO) signifikant senken.

… und mobile Nutzung

Mobile Nutzung bestehender oder neuer Domino Apps erfolgt mit „IBM Domino Mobile App“ für das iPad. Hierzu ist kein weiterer Entwicklungsaufwand nötig. Diese mobile App greift auf dieselben Daten, die gleiche Geschäftslogik, Nutzeroberfläche, Datenreplikation, Offline-Nutzung zu, wobei keine spezielle Konfiguration auf dem Domino V10-Server erforderlich ist. Bestehende Anwendungen können nun ohne Veränderung mobil genutzt werden. Dies ist online oder offline möglich, womit das Arbeiten unabhängig von mangelnder Konnektivität möglich ist. Anwendungen für iPad lassen sich um GPS- und Kamerafunktionen erweitern.

 

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